Anno 2004
Das 25. Sparrenburgfest (der Neuzeit)
Erstmals 1979 wurde ein neuzeitliches Burgfest gefeiert. Der damalige Anlass: dass vor genau 100 Jahren die Stadt dem Staat die Burg abgekauft hatte. Es wurde ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten, sowie ein Ritterturnier veranstaltet.
Seit 1981 wurde die Burg dann jährlich zum Schauplatz eines Festes, doch erst seit 1985 eines mittelalterlichen Festes, wie es noch heute gefeiert wird. Und seit nunmehr 13 Jahre werden hierfür die Akteure vom Verein Kramer, Zunft und Kurtzweyl gebucht.
Seitdem ist das alljährliche Fest ein besonderer Höhepunkt für Bielefeld und die Sparrenburg. Bei dem dreitägigen Spektakel wird die Geschichte und Kultur des späten Mittelalters wieder lebendig.
Gaukler und Narren treiben ihr Unwesen, Komödianten singen von Lastern, Liebe & Leid, Marktweiber und Spielleute laden ein zum Tanz. Auf dem mittelalterlichen Markt bieten Krämer und Höker, Schmiede, Kupferstecher und viele andere Handwerksmeister ihre Waren feil.
Ein abwechslungsreiches Programm gibt dem Besucher die Möglichkeit, sich in die Gefühls- & Gedankenwelt der Menschen im Mittelalter hineinzuversetzen und zu erleben, wie es sich wohl vor 500 Jahren zugetragen haben mag.
Die Besucher werden in das spontane Spiel der Marktleute und Künstler mit einbezogen und so in die Zeit des Mittelalters entführt.
Brückenzoll:
3,- Euro muss ein jeder Besucher berappen, der das Spectaculum erleben möchte, es sei denn, seine Körperlänge liegt unterhalb des Schwertmaßes von 1,20 Meter.
(Anno 1884 waren es noch 50 Pfennig „oder nach belieben mehr“ die zu entrichten waren.)