Stadthagen #1
Stadthagen im Oktober 2000
Eine Beobachtung von Lt. Cmdr. Wurst
Das vergangene Burgfest war sozusagen ein honiggoldener Auftakt für eine Exkursion dreier unserer Kollegen nach Stadthagen. Denn im letzten Jahr machten wir bessere Bekanntschaft mit dem lieben Mann vom Met-Stand. Er bewirtete uns vortrefflich, obwohl unsere Anwesenheit eher einer Belagerung glich… Und alles hat ein Ende. Auch ein Metfass. So versprachen wir, wiederzukommen. Doch nicht hier auf der Burg Sparrenberg.
Im Oktober dann, machten wir (Marc, Seppel und ich) uns auf den gut ausgearbeiteten Weg nach Stadthagen um unser Versprechen einzuhalten. Kaltgetränke machten die kurze Zeit im Zug und auf dem Weg zum Marktplatz besonders angenehm. Dort trafen wir dann auf viele bekannte Gesichter der KZK. Und den Met-Stand… Äh, den Mann vom Met-Stand nicht zu vergessen, der ein wenig verdutzt dreinschaute, als wir uns näherten und sogleich den Stand wieder unter Belagerung nahmen. Mit einen Schluck goldgelben frischen Quellwassers. Lecker! Doch auch Hunger plagte uns und wir machten uns wieder auf die Suche nach weiteren Möglichkeiten. Dort waren dann der nette Mann vom Orientalen, der uns sogleich erkannte und uns seinen leckeren schwarzen Mokka offerierte, den wir genüsslich auf ein paar Kissen verzehrten. Doch der Gaumenfreuden nicht genug. Spätzle, Fleischbrocken und Gerstensaft waren der weitere Plan, dem wir folgten.
Und wohin dann? Sie, werter Leser, werden es sich schon denken können… Nein! Nicht das… Sie Ferkel! Wir machten uns wieder auf den Weg zum Met-Stand. Wohin sonst? Tststs.
Dort genossen wir den Rest des Tages, den der Markt noch offen war, sowie das süffige Nass. Schon lange vorher hatten wir aufgegeben, die Zahl der kleinen Hörner zu zählen, die wir zu uns nahmen. Schätzungsweise, tja… Sagen wir Zahl X. Als der Markt uns schließlich seine Treue entzog, da das Metfass leer war und wir immer noch Durst hatten, wurde die Theke des stadthageners „Pflaumenbaumes“ eingenommen. Hallo? Was denken Sie denn schon wieder? Pfui! Hm, naja… Der Kaltgetränkgenuss stieg auf Zahl XX, oder so ähnlich. Ein paar Kaltgetränke später rief auch unser Zug, der uns fast ins Bett bringen wollte/sollte.
Für den Heimweg begleitete uns eine Bielefelderin, die wir schon von der Sparrenburg her kannten. Und fragen Sie bitte nicht, wie Ihr Name lautete. Ich sage nur Zahl XXX. Ja, genau!
In irgendeiner Stadt mussten wir dann noch umsteigen. Fragen Sie bitte nicht, wie der Name dieser Stadt lautete. Und auch nicht, wie lange unser Aufenthalt dort war. Diese tote Zeit haben wir allerdings meisterlich überlebt. So entstanden zwei illustre Fotos, die in so etwas ähnlichem wie einem Fotoautomaten entstanden… Der einzige materielle Beweis für unsere Exkursion. Der einzige? Nein! Denn das hiesige „Brösels“ wurde noch durch unseren hohen, oder besser müden Besuch geehrt. Aus Maßkrügen durften wir das gute Oktoberfestbier trinken und uns dann wieder auf den Weg nach Bielefeld machen.
Dort angekommen verabschiedete sich Seppel. So fiel es mir doch reichlich schwer, den guten Marc wach zu halten, der offensichtlich durch die Zahl XXXX – oder so ähnlich – stark angeschlagen war. Alles in allem ein guter Ausflug. Und den Tag drauf fanden sich sogar noch zwei Maßkrüge in Niegischs Küche wieder… Aber woher zum Teufel…?!?
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